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Informieren Sie sich hier anonym und professionell über die körperlichen und psychischen Ursachen von erektiler Dysfunktion.
Erfahren Sie, welche Behandlungsansätze es mit natürlichen Potenzmitteln, Übungen und vor allem mit den erfolgreichen neuen Mitteln der Pharmahersteller gibt.

Erektionsschwäche ist behandelbar

Veröffentlicht am 1.11.2008

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Mit der ärztlichen Diagnose „erektile Dysfunktion“ wird vielen Männern ein Zustand bestätigt, der ihnen meist schon seit längerer Zeit Sorgen bereitet.
Die Rede ist von Erektionsstörungen, die landläufig auch als Potenzstörungen oder Impotenz bezeichnet werden. In der Fachliteratur wird die erektile Dysfunktion (ED) als „anhaltendes Unvermögen, eine ausreichende Erektion für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr zu erreichen oder zu halten“ definiert.
Offenbar ist dieses Defizit weit verbreitet. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass allein in Deutschland 20 Prozent aller Männer zwischen 30 und 80 Jahren davon betroffen sind. Doch obwohl damit ca. 4,5 Millionen Männer unter den gleichen Symptomen leiden, fällt es den Betroffenen schwer, über dieses sensible Thema zu sprechen. Oft sind sie in ihrem Selbstwertgefühl so erschüttert, dass sie sich als „Versager“ fühlen und nicht einmal mit der eigenen Partnerin über ihre Probleme reden können. Statt dessen ziehen sie sich zurück und versuchen, allen Zärtlichkeiten aus dem Weg zu gehen.
So dauert es meistens recht lange, bis sie beim Facharzt um professionelle Hilfe nachsuchen. Der wird zunächst versuchen, die Ursachen der Störung herauszufinden. Medizinisch betrachtet ist die Versteifung des Penis nur ein biomechanischer Vorgang: Durch optische Reize werden im Gehirn und Rückenmark bestimmte Lustzentren stimuliert, die erektionsfördernde Botenstoffe aussenden. Dadurch füllen sich die Schwellkörper des Penis mit Blut und bewirken bis zum Orgasmus eine stabile Erektion . Doch schon kleinste Störungen in diesem Zusammenspiel von Reizen und Reaktionen sorgen dafür, dass der Penis nicht mehr so reagiert, wie er soll. Dabei kann das Liebesvergnügen sowohl von körperlichen, als auch von psychischen Ursachen beeinträchtigt werden. Mit zunehmendem Alter stehen körperliche Ursachen als Auslöser im Vordergrund. Bluthochdruck, Gefäßveränderungen oder neurologische Störungen können Erektionsprobleme verursachen. Bei jüngeren Männern sind es eher psychische Gründe wie zu hohe Erwartungshaltung, Finanzsorgen oder Leistungsdruck. Hier können Gesprächs- und Paartherapie helfen, die durch Versagensangst ausgelöste Spirale zu durchbrechen.
Die angeblich potenzsteigernden Naturheilmittel scheinen dagegen eher einen Placebo-Effekt zu erzielen. Dennoch halten sich vor allem im asiatischen Raum hartnäckig die Legenden, dass mit geriebenem Rhinozerushorn oder getrockneten Tigerpenissen auf natürliche Weise die verlorene Manneskraft zurück gewonnen werden kann.

Völlig neue Therapiemöglichkeiten eröffneten sich durch das 1998 neu entdeckte Medikament Viagra®. Damit werden über natürliche Reize ausgelöste Erektionen unterstützt und erhalten. Im Jahr 2003 wurden mit Cialis® und Levitra® weitere Medikamente mit identischer Wirkung zugelassen. Da etwa 80 Prozent der Patienten auf diese Mittel ansprechen, wurden sie in kürzester Zeit weltweit zum Verkaufschlager der Pharmaindustrie. Gelegentliche harmlose Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Gesichtsrötung werden gerne in Kauf genommen. An vielen Stammtischen wird mit Lächeln und Augenzwinkern über die verblüffende Wirkung dieser Potenzmittel berichtet. Obwohl die Kosten meist nicht von den Krankenkassen übernommen werden, steigt der Absatz dieser Medikamente stetig. Daraus lässt sich schließen, dass sich die Auffassung über den Zusammenhang von Alter und sexueller Aktivität verändert. Während man früher gezwungen war, mit zunehmendem Alter vermehrt auftretende Erektionsstörungen zu akzeptieren, können heute die Ursachen diagnostiziert und behandelt werden. Selbst bei psychischen Ursachen hat die Behandlung mit diesen Medikamenten schon wahre Wunder bewirkt. Nachdem Patienten mit Hilfe der kleinen Tabletten einige Male stabile Erektionen erreicht hatten, genügte ihnen anschließend die Gewissheit, sie für den Notfall im Nachtschrank parat zu haben.

Genau für diese Einnahme nach Bedarf ist die Dosierung der Präparate auch vorgesehen. Viagra® soll mindestens 60 Minuten vor dem Verkehr eingenommen werden und verspricht eine Wirkungsdauer von 4 bis 5 Stunden. Bei Levitra® ist die Wirkungsdauer identisch, allerdings beginnt die Wirkung schon nach 25 bis 60 Minuten. Cialis® soll 30 Minuten vor dem Verkehr eingenommen werden, wirkt dann aber bis zu 36 Stunden. Mehrfache Erektionen in diesem Zeitraum sind möglich. Dieses Medikament hat eine wesentlich höhere Halbwertszeit, d. h. im Gegensatz zu Viagra® und Levitra® (ca. 4 Stunden) dauert es bei Cialis® gut 17 Stunden, bis die Hälfte des Wirkstoffs im Blut abgebaut ist.
Gesicherte Erkenntnisse über die neue Therapie-Option der regelmäßigen Dauereinnahme von Medikamenten mit niedriger Dosierung der PDE-5-Hemmer (das sind die erektionsverlängernden Inhaltsstoffe) liegen aus dem postoperativen Bereich vor. So kann z. B. nach Prostatakrebsoperationen durch Dauereinnahme von Sidenafil, Tadalafil oder Vardenafil dem Abbau des Schwellkörpergewebes entgegengewirkt werden.

Da, wie bereits erwähnt, nur etwa 80 Prozent der Patienten mit erektiler Dysfunktion auf die genannten Medikamente ansprechen, stellt sich die Frage, wie die übrigen 20 Prozent mit dem Problem umgehen können. Für diese Patientengruppe empfehlen Urologen eine der drei folgenden Möglichkeiten:

1. Schwellkörper-Injektionen
Dabei wird ein Botenstoff mit gefäßerweiternder Wirkung (Prostaglandin E 1) direkt in die Schwellkörper des Penis gespritzt. So kann sich durch erhöhte Blutzufuhr eine Erektion ausbilden. Nachdem die Patienten zuvor vom Arzt in die richtige Methode eingewiesen wurden, empfinden die meisten Männer nach dem ersten Mal nicht einmal mehr den Einstich als schmerzhaft. Die Nadel der Spritze ist derart dünn, dass man ihn kaum mehr spürt.

2. Vakuumpumpe
Mit einer Vakuumpumpe können Erektionsprobleme auf rein physikalischem Weg gelöst werden. Wird der Penis in eine spezielle Plastikröhre eingeführt, in der ein durch die Vakuumpumpe erzeugter Unterdruck herrscht, wird das Glied gestreckt und die Gefäße erweitern sich. Das einströmende Blut erzeugt eine Erektion, die mit einem Gummiring an der Peniswurzel etwa 30 Minuten lang aufrecht erhalten werden kann. Die Versteifung des Gliedes ist nicht ganz so fest wie bei den anderen Methoden, doch dafür sind hier absolut keine Nebenwirkungen zu befürchten.

3. Operation
Wurde im Rahmen der Diagnose nach einer Schwellkörperinjektion mit Kontrastmittel ein „Leck“ in den Blutgefäßen festgestellt, durch welches das eingeströmte Blut vorzeitig und zu schnell wieder abfließt, können exakt diese Blutgefäße durch einen kleinen Eingriff manuell verschlossen werden. Leider hält die Wirkung nur zwei bis drei Jahre an, dann treten erfahrungsgemäß neue „Leckagen“ auf.
Als letztes Mittel können in einer ca. zweistündigen Operation die Schwellkörper entnommen und durch eine Penisprothese aus Kunststoff ersetzt werden. Im Bauchraum wird eine winzige Pumpe und ein kleiner Beutel mit Flüssigkeit platziert, der mit feinen Schläuchen an die künstlichen Schwellkörper im Penis angeschlossen wird. Drückt man auf die Stelle des Bauchs, an der die Pumpe untergebracht ist, strömt die Flüssigkeit in die künstlichen Schwellkörper und versteift den Penis. Dadurch ist normaler Geschlechtsverkehr bis zum Orgasmus möglich. Anschließend strömt die Flüssigkeit in den Vorratsbeutel zurück. Solch ein Implantat hält etwa sechs bis zehn Jahre.

Wir hoffen, die von uns angebotenen Informationen konnten Ihnen weiterhelfen. Diese Webseiten enthalten weiterführende Informationen zu den Themen Potenzmittel, Potenzsteigerung und Erektionsprobleme.

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